📷 Slika: Wikimedia Commons
Hallenbad Ohligs
stillgelegtes öffentliches Schwimmbad im Solinger Stadtteil Ohligs
Das Hallenbad Ohligs liegt im Stadtteil Ohligs von Solingen und befindet sich an der Ecke der Sauerbreystraße und der Suppenheider Straße. Es war das letzte öffentliche Gebäude, das die eigenständige Stadt Ohligs 1928 errichtete, bevor diese 1930 in Solingen eingemeindet wurde. Das Gebäude ist aus Backsteinexpressionismus inspiriert und umfasst eine Schwimmhalle sowie verschiedene Bäder und Ruhebereiche. Es wurde 1987 unter Denkmalschutz gestellt und 2011 stillgelegt. Das Hallenbad Ohligs war bis in die 1960er Jahre in Betrieb und war die erste vollständig gasbeheizte Badeanstalt Deutschlands. Es verfügte über ein Heilbad mit Dampfbad und Sole-Inhalatorium sowie zwölf Ruhezellen. Die Baukosten betragen 1.240.000 Reichsmark, und die Sanierung im Jahr 2009 hätte über 1,7 Millionen Euro gekostet. Nach der Schließung wurde das Gebäude als Flüchtlingsunterkunft genutzt, ehe es an einen Projektentwickler verkauft wurde. Im Inneren des Gebäudes gibt es eine Schwimmhalle mit bis zu zehn Meter hohen Decken sowie Räume für die verschiedenen Bäder. Die Fassade zur Suppenheider Straße war der ursprüngliche Eingang, während die Heilbäder im Gebäudeteil zur Sauerbreystraße lagen. Die vielen Fenster ermöglichten eine gute Belichtung ohne Wärmeverlust. Die Umgebung um das Hallenbad ist geprägt von der Nähe zum Hauptbahnhof und dem ehemaligen Rathaus.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila. Aktualni podatki pri upravljavcu
- Art
- Hallenbad
- Ort
- Solingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Nordrhein-Westfalen
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