Synagoge

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Synagoge

Profanierte Synagoge im Wörlitzer Park

Die Synagoge in Wörlitz ist ein Baudenkmal im Wörlitzer Park, einem künstlichen Hügel am östlichen Rand des Schlossgartens. Sie wurde 1789/90 errichtet und ist Teil der Stadt Oranienbaum-Wörlitz im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Die Synagoge stand ursprünglich im Zentrum der jüdischen Gemeinde, die seit 1680 in Wörlitz lebte. Die Synagoge war bis 1910 religiöser Ort der jüdischen Gemeinde, bis diese aufgelöst wurde. 1937 wurde sie der staatlichen Joachim-Ernst-Stiftung übertragen und umbenannt in „Vestatempel“. Trotz der Entziehung ihrer religiösen Funktion wurde sie 1938 durch den Gartendirektor Hans Hallervorden gerettet, als SA-Männer versuchten, sie in Brand zu setzen. Ein Teil des 1938 verwüsteten Friedhofs wurde 1987 wieder in eine Gedenkmauer integriert. Im Inneren der Synagoge befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Juden in Anhalt. Die Architektur folgt dem Klassizismus mit einer Rotunde von 10 Metern Durchmesser und einer Höhe von fast 12 Metern. Die Fassade wird von zwölf toskanischen Pilastern mit Rundfenstern gegliedert. Im Unterbau der Synagoge ist eine Mikwe untergebracht, deren Tür in einer Bruchsteinmauerwerk-Wand liegt. Die Synagoge liegt in der Nähe der evangelischen Kirche St. Petri und ist Teil der Sichtachsen des Schlossparks.

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Art
Synagoge
Ort
Oranienbaum-Wörlitz
Baustil
klassizistische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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