Kecskés-galyai-barlang

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Kecskés-galyai-barlang

Höhle in Ungarn

Das Kecskés-galyai-barlang liegt im Bükki Nationalpark in der Region Cserépfalu. Es ist eine unterirdische Höhle, die sich auf der südlichen, felsigen Seite des Kecskés-galya befindet, etwa zwei Kilometer vom Suba-lyuk entfernt. Die Höhle ist durch drei Eingänge charakterisiert und wird als Durchgangshöhle bezeichnet. Sie entstand aus Trias-Kalkstein durch freatische Lösung und wurde später durch Frostbruch verändert. Die Höhle ist heute hydrologisch inaktiv und stark verwittert. Die Höhle ist für ihre archäologischen Funde bekannt, darunter Werkzeuge der Mousterien-Kultur aus der Steinzeit und Reste der Pleistozänen Fauna. In der untersten Schicht wurden Werkzeuge der Mousterien-Kultur gefunden, während die oberen Schichten möglicherweise eine Übergangskultur zwischen Mousterien und Szeleta-Kultur darstellen. In der Höhle wurden auch Knochen von Tierarten wie der Höhlenbär, der Braunbär und dem Höhlenlöwen sowie andere Säugetiere entdeckt. Die Höhle wurde in verschiedenen Werken erwähnt, darunter unter Namen wie „Galya-lyuk“ oder „Vöröskő-völgyi átjáró“. Sie wurde erstmals 1976 als „Kecskés-galyai-barlang“ bezeichnet. Die Höhle wurde mehrfach erforscht, und die Ergebnisse wurden in verschiedenen Publikationen dokumentiert. Die Höhle ist Teil der nationalen Liste der bedeutenden Höhlen und unter Schutz gestellt.

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Art
Höhle
Ort
Cserépfalu

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