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Bodendenkmal in Kemnath, #D-3-6137-0107

Archäologische Befunde des abgegangenen frühneuzeitlichen Hammerschlosses von Fortschau und seiner Vorgängerbauten.

Das Schloss Fortschau war ein Hammerschloss in dem Ortsteil Fortschau von Kemnath. Es lag südlich der Amberger Straße und nahe der Hammergrabenstraße. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6137-0107 im Bayernatlas registriert. Sie umfasst archäologische Befunde des frühneuzeitlichen Hammerschlosses und seiner Vorgängerbauten. Der Eisenhammer wurde durch den Mühlbach angetrieben, eine Ableitung des Fallbachs, der zur Haidenaab fließt. Das Schloss und die damit verbundenen Werke spielten eine wichtige Rolle in der Geschichte Kemnaths. Der Hammer wurde 1570 zu einem Blechhammer umgebaut und war bis 1801 in Betrieb. 1689 wurde das Hirschberg-Schlösschen erworben, und das Werk wurde zur Armaturfabrica umfunktioniert. Bis 1801 war Fortschau ein Zentrum der Eisenproduktion, bis das Werk schließlich nach Amberg verlegt wurde. Das Gebäude wurde später für Wohnzwecke genutzt und 1823 an den Bürger Paul Strickner verkauft. In Fortschau gibt es heute Räume, die auf die ehemalige Produktion und Nutzung der Anlage hinweisen. Die Lage des Ortes ermöglicht Ausblicke auf die Umgebung, insbesondere auf die Haidenaab und die umliegenden Bergregionen. Die historische Bedeutung der Anlage und ihre Verknüpfung mit dem Fichtelberg und dem Wasserlauf des Mühlbachs prägen die Umgebung.

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Art
Schloss, Befund, Bodendenkmal, Vorgängerbau
Ort
Kemnath
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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