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Kloster Ramsen
Kloster in Deutschland
Das Nonnenkloster Ramsen wurde 1146 als Ramosa gegründet und lag in der heutigen Gemeinde Ramsen im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Es war zunächst ein benediktinisches Priorat des Klosters St. Georgen im Schwarzwald und gehörte ab 1267 dem Zisterzienserorden an. Die baulichen Anlagen sind fast vollständig abgegangen, weshalb das Kloster heute kaum noch sichtbar ist. Das Kloster wurde 1477 aufgelöst, nachdem es bereits 1174 an den Bischof Konrad II. von Worms übergeben worden war. Die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich im späten Mittelalter, obwohl das Kloster über umfangreiche Grundbesitze verfügte. Bischof Johann von Dalberg ließ die Klostergefälle seinen Tafelgefällen inkorporieren, was zu Konflikten mit der Abtei Otterberg führte. Die klösterlichen Ländereien wurden später zur Wirtschafts- und Verwaltungseinheit des Hochstifts Worms. Die Stiftungszeit des Klosters ist durch Urkunden dokumentiert, die die Ausstattung durch die Gründerfamilie beschreiben. Bertold von Winzingen und seine Familie spendeten Land, Wälder, Weiden und Knechte dem Kloster. Die Schenkungen umfassten mehrere Orte, darunter Grünstadt, Kanskirchen, Eisenberg und Hettenheim. Diese Dokumente geben Einblick in die wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Klosters.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Erbaut
- 1146
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
V bližini
- Ramsen548 m
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