📷 Slika: Wladyslaw · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
stolnica sv. Urha v Solothurnu
Kathedrale in der Stadt Solothurn, Schweiz
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Die St. Ursenkathedrale in Solothurn ist die Kathedrale des Bistums Basel. Das frühklassizistische Kirchengebäude wurde auf einem Grundstück mit Vorgängerbauten aus dem frühen Mittelalter errichtet. Die Arbeiten begannen 1762 unter Gaetano Matteo Pisoni und wurden 1773 von seinem Neffen Paolo Antonio Pisoni vollendet. Das Innere ist mit Stuckaturen von Francesco Pozzi verziert. Der 66 Meter hohe Zwiebelturm wurde lange von einem Turmwächter bewohnt. Es gibt eine Zeichnung von Peter Thumb aus dem Jahr 1708, die auf einen vorgeschlagenen Turm für eine frühere Stiftskirche hinweist. Die Kirche war seit dem Mittelalter das Münster des St. Ursenstifts und wurde 1828 zur Bischofskirche des Bistums Basel. Die Geschichte der Kirche reicht in das 9. Jahrhundert zurück. Die Legende besagt, dass die Königin Berta im 10. Jahrhundert eine reiche Schenkung für einen Kirchenbau machte. Die Vorgängerkirchen sind aufgrund fehlender Belege schwer zu datieren. Die St. Peterskirche wird auf das 5. bis 6. Jahrhundert datiert, während die St. Stephanskirche älter sein könnte. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert erneuert und im 18. Jahrhundert in schlechtem Zustand. Der Neubau begann 1762, nachdem der alte Turm eingestürzt war. Die Bauarbeiten begannen 1762, nachdem der alte Turm eingestürzt war. Die Pläne wurden von Gaetano Matteo Pisoni und seinem Neffen Paolo Antonio Pisoni umgesetzt. Die Kirchenachse wurde abgeändert, der Turm wurde auf der Längsseite errichtet. Die steinernen Kapitelle wurden 1767 angeliefert, und das Deckengewölbe des Chors wurde 1768 fertiggestellt. Der Turm wurde 1769 abgeschlossen, und das Richtfest fand am 26. August statt. Die Kathedrale wurde schrittweise bis 1770 fertiggestellt.
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- Art
- Kathedrale, Katholisches Kirchengebäude
- Ort
- Solothurn
- Adresse
- Hauptgasse 66, 4500 Solothurn
- Erbaut
- 1783
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Gaetano Matteo Pisoni
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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