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Burgstall Linsen
Burgruine in Deutschland
Die Burg Linsen ist eine abgegangene Höhenburg auf 780 Meter über dem Meeresspiegel im Allgäu. Sie liegt auf einem kleinen Hügel in der gleichnamigen Ortschaft Waltenhofen, die zur Gemeinde Waltenhofen im Landkreis Oberallgäu in Bayern gehört. Die Burg war im Mittelalter Teil der Grafschaft Königsegg-Rothenfels und lag in Grenzlage zum Fürststift Kempten. Die Burg Linsen wurde erstmals 1319 erwähnt, als Konrad von Rothenstein, genannt der Obere, in den Aufzeichnungen auftauchte. 1362 existierte ein Siegel des Ritters Heinrich von Linsen, das zwei Streitkolben zeigt. 1381 kaufte Walther von Laubenberg die Burg und den Bauhof zum Linsen. Nahe der Burg steht eine Gedenktafel, und es gibt noch Reste von Grundmauern. Die zugehörige Kirche ist heute eine Kapelle, und die Ortschaft Wipszell, heute Zellen, hatte eine eigene Pfarrkirche. Der Burgstall bietet einen Blick über den Niedersonthofener See nach Osten und das Illertal nach Süden. Der Linsener Bach fließt an der Westseite des Hügels ab und fällt dort etwa 14 Meter in die Tiefe. Die Umgebung umfasst den See sowie die Ortschaften Waltenhofen und Zellen. Die Burg war Teil eines größeren Güterkomplexes, das bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Waltenhofen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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