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Kursächsische Postmeilensäule Berggießhübel
Kursächsische Distanzsäule in Berggießhübel (Sachsen)
Die Kursächsische Distanzsäule Berggießhübel ist eine denkmalgeschützte Postmeilensäule, die im 18. Jahrhundert im Auftrag des Kurfürsten Friedrich August I. errichtet wurde. Sie steht in einer Parkanlage unweit der Gottleubabrücke auf der Staatsstraße S 173 und des ehemaligen Bahnhofs Berggießhübel. Die Säule markiert einen wichtigen Punkt der Dresden-Teplitzer Poststraße, die den Osterzgebirgskamm überquerte. Die Distanzsäule war Teil der Neuen Dresden-Teplitzer Poststraße, die 1722 vermessen wurde. In Berggießhübel und Bad Gottleuba wurden Säulen errichtet, um die Strecke zu markieren. 1727 wurde eine zentrale Säule am Markt errichtet, wobei die Kosten 45 Taler und 18 Gulden betrugen. 1911 wurde sie auf das linke Ufer des Marktes verlegt, 1927 durch Hochwasser zerstört und 1957 durch eine Nachbildung ersetzt. Die Säule besteht aus sieben Bauteilen, darunter Sockel, Postament, Zwischenplatte, Schaft, Wappenstück und Aufsatz. Das Wappenstück stammt aus Meißen und wurde 1973 aus dem Flussbett der Gottleube geborgen. Die Säule steht heute in ihrer jetzigen Form am ursprünglichen Standort, nachdem sie 1957 restauriert und wieder errichtet wurde.
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- Art
- Monument, Nachbildung, Kursächsische Postmeilensäule
- Ort
- Bad Gottleuba-Berggießhübel
- Adresse
- Ladenberg, 01816 Berggießhübel, Deutschland
- Erbaut
- 1957
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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