Bodendenkmal in Diespeck, #D-5-6429-0188
Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des abgegangenen Schloss Walssachsen.
Schloss Waldsachsen war ein abgegangenes Wasserschloss in der Gemeinde Diespeck, Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Es lag im Bereich des ehemaligen Rittergutes Waldsachsen, das im 14. Jahrhundert gegründet wurde. Der Sitz befand sich in Obersachsen und hatte grundherrschaftliche Ansprüche in Dettendorf, Eggensee und Obersachsen. Das Rittergut kam 1502 an Konrad von Lüchau, das Schloss wurde 1525 im Bauernkrieg zerstört. 1707 erwarb der Stadthauptmann Bühl das öd liegende Schloss und ließ die Mauerreste abbrechen, um seinen Sitz in Dettendorf zu bauen. Das Gebiet des Rittergutes bildete später die Gemeinden Untersachsen-Eggensee und Obersachsen-Dettendorf. Das Schloss selbst ist nicht mehr erhalten, lediglich Mauerreste existieren. Die Umgebung umfasst die Gemeinden Untersachsen-Eggensee und Obersachsen-Dettendorf. Die Lage im Tal der Aisch und die historische Bedeutung des Rittergutes prägen das Bild der Region.
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- Art
- Schloss, Befund, Bodendenkmal
- Ort
- Diespeck
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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