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Turgi
ehemalige Gemeinde in der Schweiz
Turgi ist ein Stadtteil von Baden im Kanton Aargau und liegt im Nordwesten des Stadtgebiets im unteren Limmattal. Er befindet sich nahe der Mündung der Limmat in die Aare und war bis 2024 eine eigenständige Gemeinde. Das Dorfzentrum liegt in einer Flussschlaufe der Limmat, umgeben von Hangstufen und einer Schotterterrasse. Nachbargemeinden umfassen Untersiggenthal, Obersiggenthal, Baden und Gebenstorf. Turgi wuchs durch die Gründung von Fabriken im 19. Jahrhundert, insbesondere durch die Familie Bebié, die 1826 eine Baumwollspinnerei errichtete. Die Eisenbahnstrecke Baden–Turgi–Brugg, eröffnet 1856, förderte die Entwicklung. 2024 fusionierte Turgi mit Baden, wodurch Baden zur einwohnerstärksten Gemeinde des Kantons wurde. Die Bevölkerung stieg im 19. Jahrhundert vervierfacht. In Turgi prägen Industriebauten und Arbeitersiedlungen des 19. Jahrhunderts das Ortsbild. Die Gebäude sind gut erhalten und wurden 2002 mit dem Wakkerpreis für die Erhaltung der Industriekultur ausgezeichnet. Die reformierte Kirche Turgi wurde 1960 errichtet. Die Hochzone und Wil sind mit Bahn und Bus gut erschlossen, und die Hauptstrasse 3 verbindet Baden mit Brugg. Die Schulkinder besuchen lokale Schulen, während Jugendliche in benachbarte Dörfer wechseln.
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- Art
- aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Baden
- Seehöhe
- 376 m
V bližini
- Limmattal638 m
- Untersiggenthal836 m
- Gebensstorfer Horn, Wallanlage (Zeitstellung nicht bekannt)973 m
- Vogelsang, Gehling; römisches Gräberfeld (Gräberfeld zu Vindonissa)1.1 km
- Heidenküche, neolithische/bronzezeitliche Siedlung1.3 km
- Reuss1.2 km
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