Kessenich
Ortsteil von Bonn
Kessenich ist ein Ortsteil der Stadt Bonn im Süden der Bundesstadt. Er liegt in der Kölner Bucht auf einer Niederterrasse und grenzt an den Venusberg sowie die Stadtteile Gronau, Südstadt und Poppelsdorf. Die Gemarkung umfasst etwa zwei Quadratkilometer und ist bis heute in den Grenzen der ehemaligen Gemeinde Kessenich geblieben. Kessenich hat eine lange Geschichte mit Siedlungsbelegen aus der Steinzeit und der Römerzeit. Im Mittelalter war es ein bedeutender Ort, der zum Beispiel die Propstei Kessenich und die Weinlieferungen an die Benediktinerabtei Corvey prägte. Im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde 1904 in die Stadt Bonn eingegliedert, und 1920 gründete Hans Riegel die Firma Haribo, die den Stadtteil prägte. In Kessenich gibt es zahlreiche Räume und Wege, die die Geschichte des Ortes widerspiegeln. Die alte St.-Nikolaus-Kirche ist das älteste erhaltene Bauwerk, und die neue Pfarrkirche wurde 1888–1891 erbaut. Der Talweg, der zur Pfarrkirche in der Stadt führt, wird seit 1580 als „Heiliger Weg“ bezeichnet. Im Freilichtmuseum Kommern steht ein aus Kessenich stammendes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Die Nachkriegssiedlungen im ehemaligen „Wasserland“ prägten das Wohngebietsbild und wurden zu einem Sport- und Freizeitort.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Bonn
- Seehöhe
- 63 m
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