Klarissenkloster Düsseldorf

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Klarissenkloster Düsseldorf

Kloster in Deutschland

Das Herz-Jesu-Kloster in Düsseldorf ist ein ehemaliges Klarissenkloster im Stadtteil Pempelfort. Es wurde zwischen 1861 und 1865 erbaut und bis 2000 als Klarissenkloster bestand. 2004 übernahmen Zisterzienserinnen aus Dänemark das leerstehende Gebäude, das bis 2017 von 17 Schwestern verschiedener Nationalitäten bewohnt wurde. Die Gemeinschaft gehört zu einer nicht anerkannten Ordensgemeinschaft und lebt im Erzbistum Köln mietfrei. Das Kloster war bis 2000 ein Zentrum der Klarissenordensneugründung in Deutschland. Die Schwestern gründeten Klöster in Bocholt, Köln-Kalk und Bad Neuenahr, bevor sie 2000 in Köln-Kalk umzogen. 2013 wurde auch das Kölner Kloster aufgelöst, und die verbliebenen Schwestern zogen nach Kevelaer. Das Düsseldorfer Kloster wurde 2000 von den Zisterzienserinnen aus Dänemark übernommen und dient heute als Residenz der Claraval-Schwestern, die im Erzbistum Köln keine offizielle Ordensniederlassung sind. Im Kloster leben Schwestern, die der Benediktusregel folgen und Ikonen, Kerzen und Ambotücher herstellen. Die Klosterkirche, errichtet 1865/66 im neuromanischen Stil, ist ein einschiffiger, dreijochiger Bau mit Kreuzgratgewölbe. Die Kirche wird von den Schwestern genutzt und steht parallel zur Düsseldorfer Kaiserstraße. Sie wurde mehrfach saniert und bleibt bis heute ein Teil des Klosters.

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Art
Kloster
Ort
Düsseldorf
Erbaut
1871
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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