Kartause Frankfurt an der Oder
Kartause in Deutschland
Das Kartäuserkloster Frankfurt (Oder) war ein Kloster des Kartäuserordens, das 1397 in der südlichen Stadtregion von Frankfurt (Oder) gegründet wurde. Es lag am Ufer der Oder, nahe dem heutigen Carthausplatz, und wurde von der Stadtgemeinde und Handwerker unterstützt. Die Stiftung war eine kommunale Initiative, nicht von einem Landesherren, und wurde durch Spenden der Bürger finanziert. Das Kloster war bis 1540 bestehend und entwickelte sich zu einem bedeutenden Besitz mit Land und Wald. Es erwarb Dörfer wie Niederjesar und Kunersdorf, sowie Anteile an Mühlen und Weinbergen. Die Mönche betrieben Weinbau und Mühlenbetriebe, die sie verpachteten. 1432 wurde das Kloster durch die Hussiten zerstört, doch es wurde nach 1437 wiederhergestellt. Die Mönche lebten in einer Klausur, die 1425 erweitert wurde. Sie besaßen eine Kirche, die 1439 eingeweiht wurde, und verwalteten ein großes Grundbesitzgebiet. Die Kartause war ein Zentrum der geistlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region und hatte eine wichtige Rolle in der lokalen Geschichte.
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- Art
- Kloster, Kartause, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Frankfurt (Oder)
- Erbaut
- 1396
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