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Kiek in de Köken
Turm in Magdeburg
Kiek in de Köken ist ein mittelalterlicher Turm in Magdeburg, der zur Stadtbefestigung der Stadt gehörte. Er wurde 1431 errichtet, um die südöstliche Ecke der Befestigung entlang der Elbe zu verstärken. Der Turm ist quadratisch mit Außenmaßen von 7 × 7 Metern und besitzt eine Wandstärke von 1,28 bis 1,45 Meter. Er war Teil einer Gruppe von Türmen, die im Streit um die Stadtverwaltung errichtet wurden. Der Turm war während der Geschichte mehrfach umgebaut und diente verschiedenen Zwecken, darunter als Arrest für Soldaten und als Geräteraum. Im Nationalsozialismus wurde er für Totenfeiern und zur Fahnenhalle genutzt. Direkt südlich entstand ein Gräberfeld für die sogenannte Alte Garde. Heute ist der Turm ein Denkmal der Stadt und kann über Führungen besichtigt werden. Der Turm bietet einen Blick auf die Elbe und die Umgebung. Sein flaches Zeltdach entstand nach 1945. Die Bausubstanz zeigt die Geschichte der Stadt, von der mittelalterlichen Befestigung bis in die NS-Zeit. Umgebungsmäßig ist der Turm Teil des Fürstenwalls und liegt nahe dem historischen Fürstenufer. Die Ausblicke reichen bis zur Elbe und zu den angrenzenden Gebäuden.
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- Art
- Turm
- Ort
- Magdeburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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