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Menenpoort - Last Post

Die Menenpoort im belgischen Ypern ist ein Ehrenbogen zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg. Das Denkmal ist den gefallenen Soldaten Grossbritanniens und des Commonwealth gewidmet, die in den Schlachten um Ypern nicht identifiziert werden konnten und ohne eigenes Grab geblieben sind. Es steht am östlichen Stadtausgang an der Stelle eines alten Stadttores der Vaubanschen Befestigung, dort, wo eine der wichtigsten Strassen der alliierten Truppen zur Front nördlich der Stadt begann – in Richtung des Ortes Menen. Der Bau folgte Plänen von Reginald Blomfield und wurde als Triumphbogen mit tonnengewölbter Tordurchfahrt ausgeführt. Die Einweihung nahm am 24. Juli 1927 Herbert Plumer, 1. Viscount Plumer, vor. In die grosse Gedenkhalle sind die Namen von 54'896 vermissten Soldaten eingemeisselt, die vor dem 15. August 1917 in den ersten drei Flandernschlachten gefallen waren. Für die 34'984 danach Vermissten reichte der Platz nicht mehr; ihre Namen stehen auf dem Tyne Cot Memorial beim Ort Passendale. Wird ein Gefallener später identifiziert, wird sein Name nach der Beisetzung vom Denkmal entfernt. Seit dem 2. Juli 1928 halten Trompeter der städtischen Feuerwehr jeden Abend um 20 Uhr den Verkehr durch das Tor an und blasen den „Last Post“. Nur der Zweite Weltkrieg unterbrach diese Tradition: Vom 20. Mai 1940 bis zum 6. September 1944 fand die Zeremonie auf dem Brookwood Cemetery in England statt. Die Halle mit den Namenstafeln ist zugänglich, der Bogen selbst bleibt zugleich Verkehrsweg in die Innenstadt.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

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