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Rheingauer Dom
Kirchengebäude in Deutschland
Die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz in Geisenheim wird als Rheingauer Dom bezeichnet. Sie steht am Bischof-Blum-Platz 1 und ist eine spätgotische Hallenkirche. Die Kirche entstand größtenteils zwischen 1510 und 1518 unter dem Mainzer Dombaumeister Johann von Hattstein als Nachfolgebau einer romanischen Kirche aus dem Jahr 1146. 1834 bis 1838 wurde sie von Philipp Hoffmann im neogotischen Stil umgebaut. Die Bezeichnung Dom ergibt sich aus ihrer Größe und Bedeutung im Vergleich zu anderen Kirchen der Region. Der Rheingauer Dom ist seit 2015 die Pfarrkirche der neu gegründeten Pfarrei Heilig-Kreuz-Rheingau, einer sogenannten Pfarrei neuen Typs. Die Pfarrei umfasst neben Geisenheim mehrere Ortskirchen. Die Kirche besitzt eine spätgotische Netzgewölbe des Chores sowie einen Dreikönigsaltar aus der Zeit der Spätgotik. 1886 wurde ein neogotischer Hochaltar eingefügt. Die Orgel, erbaut 1842 von den Gebrüdern Stumm, wurde in den Ursprungszustand zurückversetzt. Das Geläut besteht aus drei historischen und einer modernen Kirchenglocke. Im Rheingauer Dom sind Friedrich von Stockheim (1462–1528) und seine Frau begraben. Die Kirche bietet einen Blick auf die Umgebung und verfügt über zwei Türme mit Holzglockenstühlen. Die Holzjochen der Glocken wurden 2011 erneuert. Die Kirche ist Teil der katholischen Gemeinde und hat eine historische Bedeutung im Rheingau.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Geisenheim
- Architekt
- Philipp Hoffmann
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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