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Museum Industriekultur
Museum in der Stadt Osnabrück in Niedersachsen
Das Museum Industriekultur Osnabrück (MIK) liegt am Piesberg, einem Ort mit langer Bergbau- und Steinbruchgeschichte. Die Zeche Piesberg war bis 1898 ein bedeutender Steinkohleberg, und der oberirdische Steinbruch war einer der größten Sandsteinbrüche Europas. Das MIK beleuchtet die Entstehung des Berges, die Bergbauaktivitäten und die Industrialisierung der Region. Das Museum wurde 1994 eröffnet und 2022 erneut mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet. Es verfügt über das Haseschachtgebäude, das 1871 gebaut wurde, und bietet eine Dauerausstellung zur Steinkohlebergbau- und Industrialisierungsgeschichte. Besucher können den Hasestollen besuchen, der 300 Meter lang ist, und in der Maschinenhalle mechanisch funktionsfähige Dampfmaschinen aus den Jahren 1849 und 1916 bestaunen. Im Museum werden Räume wie die Schachthalle, das Magazingebäude und der ehemalige Pferdestall genutzt. Die Schachthalle ermöglicht einen Fahrstuhlabstieg in 30 Meter Tiefe. Das Magazingebäude dient als Waschkaue und für Sonderausstellungen, während der Pferdestall eine Dauerausstellung zur Industrialisierung des Handwerks beherbergt. Umgebungsgestaltung und Wege führen zu weiteren Kulturangeboten wie dem Piesberger Gesellschaftshaus und der Feldbahn.
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