Wallfahrtsort Annaberg

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Wallfahrtsort Annaberg

Kirchen- und Kapellengebäude St. Anna sowie Kreuzweg in Haltern am See

Der Annaberg ist ein 74,5 Meter hoher Berg südöstlich von Haltern am See, der den Wallfahrtsort St. Anna beherbergt. Die Kapelle und Kirche liegen auf dem Berg, der ein Ausläufer der Hohen Mark ist. Die Wallfahrtskapelle wurde 1378 erstmals erwähnt und wurde 1556 offiziell als Wallfahrtsort eingestuft. 1653 wurde ein Bethaus errichtet, und ab 1665 kamen Jesuiten als Seelsorger hinzu. Die Pilgerzahl wuchs stark, was den Wallfahrtsort bekannter machte. Die Wallfahrt an St. Anna zieht jährlich bis zu 10.000 Schlesier an, die den Annaberg in Schlesien gedenken. Die Doppelkirche besteht aus einer alten Kapelle aus dem 17. Jahrhundert und einer modernen Kirche mit 1300 Sitzplätzen. Die alte Kapelle hat ein Gnadenbild der Anna selbdritt, das 1490 geschnitzt wurde. Die Kirche wurde 1967–1969 erweitert und 2026 mit einer neuen Orgel ausgestattet. Die Messe wird bei gutem Wetter sowohl in der Kirche als auch außerhalb gefeiert. Auf dem Annaberg gibt es eine Wallfahrtsanlage mit Kreuzweg, Mariengrotte und Gedenksäule aus dem Jahr 1981. Die Gedenksäule wurde von Laurentius Ulrich Englisch gestaltet und erinnert an die schlesische Geschichte. Zudem gibt es Pilgercafé, Gästehäuser, Altenheim und eine Jugendbildungsstätte. Die Kirche wurde 2022 in die Denkmalliste eingetragen.

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Art
Kirchengebäude, Kreuzweg, Wallfahrtsort
Ort
Haltern am See
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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