Iberger Tropfsteinhöhle

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Iberger Tropfsteinhöhle

Tropfsteinhöhle mit Museum im Harz bei Bad Grund (Niedersachsen)

Die Iberger Tropfsteinhöhle liegt im Harz, im südniedersächsischen Landkreis Göttingen, etwa 1,4 km nordöstlich von Bad Grund. Sie ist Teil eines Kalkmassivs, das einst ein Korallenriff war. Die Höhle ist 123 Meter lang und wird durch den 78 Meter langen Hauptmann-Spatzier-Stollen sowie die Grube Gelber Stieg und die Oskar-Klingebiel-Grotte auf 300 Meter erweitert. Sie zählt zu den größten Korrosionshöhlen Europas und ist ein Teil der etwa 100 Höhlen im Iberg. Die Höhle ist seit 1874 ein beliebter Touristenort und zählt zu den meistbesuchten Schauhöhlen Deutschlands. 1972 wurden erstmals mehr als 200.000 Besucher gezählt, nach der Wende sank die Zahl jedoch auf rund 50.000. Durch die Umbau zum HöhlenErlebnisZentrum ab 2008 stiegen die Zahlen wieder an. Die Höhle ist heute ganzjährig und witterungsunabhängig zugänglich. Im HöhlenErlebnisZentrum kann man die Iberger Tropfsteinhöhle mit Führung besuchen. Sie ist Teil der Faszination Höhle, die die Entstehung des Ibergs als Korallenriff und die Verwitterung von Eisenerz erläutert. Das Museum im Berg zeigt die Entstehung des Ibergs und den Bergbau, während das Museum am Berg die Lichtensteinhöhle und die archäologischen Funde aus der Bronzezeit präsentiert. Die Höhle selbst enthält Tropfsteine wie den Zwergenkönig Hübich und den Versteinerten Wasserfall.

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Art
Naturdenkmal in Deutschland, Schauhöhle
Ort
Bad Grund
Denkmalstatus
Naturdenkmal in Deutschland
Seehöhe
440 m

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