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Stralsunder Rathaus
Rathaus in Deutschland
Das Stralsunder Rathaus steht in der Altstadt von Stralsund und ist ein Beispiel der norddeutschen Backsteingotik. Es wurde ab dem 13. Jahrhundert gebaut und bis ins 19. Jahrhundert mehrfach erweitert. Das Gebäude am Alten Markt gilt als bedeutendster Profanbau des Ostseeraums und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Es ist als Baudenkmal mit der Nummer 10 in Stralsund eingetragen. Das Rathaus war bis ins 16. Jahrhundert nur über eine Wendeltreppe erreichbar, bis 1579 eine steinerne Renaissance-Treppe eingebaut wurde. Im 17. Jahrhundert wurde es durch einen Stadtbrand stark beschädigt und repariert. 1859 entstand im Ostflügel das Provinzialmuseum, das bis 1924 dort blieb. 1897 stürzte ein Teil des Kellergewölbes ein, was zu umfangreichen Sicherungsmaßnahmen führte. In den 1990er Jahren wurde das Rathaus schrittweise saniert und erhielt ein dauerhaftes Glasdach. Im Erdgeschoss des Rathauses befanden sich verschiedene Räume wie die Nachtwache, die Feuerwehrdepots und das Polizeikommissariat. Das Obergeschoss enthielt den Löwenschen Saal, die Ratsstube und Kanzleiräume. Der Ratskeller diente als Weinlager und ist heute nur zu Weihnachten öffentlich zugänglich. Im Inneren gibt es zwei Laubenhallen, eine Galerie und die Büste von Gustav II. Adolf. Das Rathaus ist zudem auf Briefmarken der DDR und der Deutschen Post AG abgebildet.
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- Art
- Rathaus
- Ort
- Stralsund
- Baustil
- Backsteingotik
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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