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Seifhennersdorf
Stadt im Landkreis Görlitz, Sachsen, Deutschland
Seifhennersdorf ist eine sächsische Landstadt im Landkreis Görlitz. Sie liegt im Süden der Oberlausitz, im Tal der Mandau und des Leutersdorfer Wassers, direkt an der Grenze zu Tschechien. Die Ortslage umfasst mehrere Ansiedlungen, darunter Niederhennersdorf, Seifen, Scheibe und Halbendorf. Das Oberdorf liegt an der Grenze zu Rumburk. Der Ort entstand nach 1250 und wurde 1352 erstmals erwähnt. Im 14. Jahrhundert war er Teil der Herrschaft Tollenstein. 1584 wurde das Niederdorf für 16.000 Taler und 100 ungarische Gulden erworben. Die Kreuzkirche, erbaut 1796–1798, hatte Platz für 2450 Menschen. Im 19. Jahrhundert entstanden Webereien, Fabriken und Braunkohlenbergwerke. 1903 endete der Kohlenabbau. Die C. Bechstein Pianofortefabrik ist heute der größte Arbeitgeber. In Seifhennersdorf gibt es viele Umgebindehäuser, die zum Teil unter Denkmalschutz stehen. Auf dem Burgsberg wurde ein Ausflugsrestaurant errichtet, das 1904 entstand und in den letzten Jahren restauriert wurde. Das Karasek-Museum zeigt eine Oberlausitzer Heimatstube und das Räuberunwesen. Das Bulnheim-Haus und das Puppenmuseum in Läuterau sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Windmühle Seifhennersdorf, gebaut 1823, ist eine Bildungs- und Begegnungsstätte.
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- Art
- Stadt in Deutschland, Grenzstadt
- Ort
- Landkreis Görlitz
- Seehöhe
- 360 m
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