Benediktinski samostan Reichenau

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Benediktinski samostan Reichenau

Kloster in Baden-Württemberg

Das Kloster Reichenau war eine Benediktinerabtei auf der Insel Reichenau im Bodensee, gegründet 724 von Pirminius. Es war ein bedeutendes Zentrum der karolingischen Zeit und zählt neben St. Gallen und Fulda zu den wichtigsten Klöstern. Die Insel war ursprünglich unbesiedelt, wurde aber durch die Anwesenheit von Pirminius und seinen Mönchen bewohnbar. Heute ist das ehemalige Klostergebäude das Rathaus der Gemeinde Reichenau, und die ehemalige Klosterkirche ist das Münster St. Maria und Markus. Das Kloster war ein kulturelles und wissenschaftliches Zentrum im Frühmittelalter, mit einer bedeutenden Buchmalerei und einer Schreibschule. Zehn Handschriften wurden 2003 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe erklärt. Im Jahr 2024 wurde das Münster zur Basilica minor erhoben, und eine Bürger-Projektgruppe schuf das „Reichenauer Buch der Verbundenheit 2024“. Seit 2001 leben wieder Benediktiner auf der Insel, die lokale Pfarrseelsorge betreiben und die kulturelle Tradition forttragen. Auf der Insel gibt es mehrere Räume und Wege, die die Geschichte des Klosters widerspiegeln. Das Münster St. Maria und Markus bietet Ausblicke auf den Bodensee und beherbergt Schätze wie die Schreine der Inselheiligen. Die ehemalige Klosterkirche und das Rathaus sind Teil der heutigen Infrastruktur. Umgebung und Inselgestalt prägen das Bild der Reichenau, die als kulturelles Zentrum und spiritueller Ort weiterhin eine Rolle spielt.

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Art
Kloster, Reichsabtei, religiöse Gemeinschaft, Territorium im Heiligen Römischen Reich
Ort
Reichenau
Erbaut
724
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
UNESCO-Welterbe

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