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Marienkirche
Kirchengebäude in Hanau
Die Marienkirche in Hanau ist eine gotische Gemeindekirche der Evangelischen Marienkirchengemeinde. Sie liegt in der Altstadt, direkt am Deutschen Goldschmiedehaus und nahe dem Altstädter Markt. Die Kirche war ursprünglich der Maria Magdalena geweiht und hat mittelalterliche Wurzeln. Im 14. Jahrhundert wurde sie als Filialkirche der Kinzdorfer Pfarrkirche errichtet und erhielt 1434 pfarrkirchliche Rechte. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert erweitert und zum Grabstätte des Hanauer Grafenhauses. Der Chor wurde 1485 durch Graf Philipp I. erneuert und ist heute das prägendste Bauwerk der Kirche. Die Marienkirche ist für ihre reiche Ausstattung und ihre historische Bedeutung bekannt. Der Chor besitzt eine Länge von 22 Metern und eine Höhe von 16,4 Metern. Er ist mit Wappen der Familie des Erbauers sowie religiösen Darstellungen verziert. Die Kirche besitzt 24 erhalten gebliebene Buntglasfenster, die 1497–1499 entstanden. Sie zeigen Szenen aus dem Leben der Heiligen und wurden mehrfach restauriert. Die Kirche war auch ein Zentrum des religiösen Lebens und wurde im 16. Jahrhundert durch die Reformation stark beeinflusst. Sie blieb jedoch als Gemeindekirche erhalten und wurde im 16. Jahrhundert in eine Saalkirche umgebaut.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Hanau
- Erbaut
- 1500
- Baustil
- Gotische Architektur
- Architekt
- Karl Gruber
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
V bližini
- Deutsches Goldschmiedehaus59 m
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