Zillis-Reischen

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Region ViamalaBezirk Region Viamala

Zillis-Reischen

Gemeinde in der Schweiz

Zillis-Reischen ist eine politische Gemeinde in der Region Viamala des Kantons Graubünden. Sie entstand 1875 aus der Fusion der Gemeinden Zillis und Reischen. Die Gemeinde liegt östlich des Hinterrheins, im Schams, mit zwei Dörfern, dem Talgrund und mehreren Höfen. Das Gebiet umfasst fast 25 km², wovon 1048 ha Wald und 559 ha Gebirge sind. Die Dörfer Zillis und Reischen sind im Talgrund und am Hang gelegen. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, darunter eine römische Besiedlung und eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Bevölkerung sprach ursprünglich Sutselvisch, doch heute ist Deutsch die einzige Behördensprache. Die Gemeinde zählt etwa 400 Einwohner, wobei 30 Prozent Romanisch sprechen. Die Fusion 1875 verband zwei Gemeinden mit unterschiedlichen Bevölkerungsstandards. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Kirche Sankt Martin Zillis mit der ältesten bemalten Felderdecke Europas, die Ruinen der Burg La Tur und die wiederhergestellte Burg Haselstein. Drei Kilometer von Zillis entfernt liegt die Schlucht Viamala. Die Gemeinde ist von Wald und Gebirge umgeben und hat eine ländliche Struktur mit landwirtschaftlich genutztem Boden.

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Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Region Viamala
Erbaut
1875
Seehöhe
945 m

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