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Waldfriedhof Halbe
Friedhof in Deutschland
Der Waldfriedhof Halbe liegt in der Gemeinde Halbe im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg und ist eine der größten Kriegsgräberstätten Deutschlands. Er beinhaltet die Ruhestätte von über 28.000 Opfern des Zweiten Weltkrieges, darunter Gefallene, hingerichtete Deserteure, Zwangsarbeiter und Verstorbene aus dem sowjetischen Lager Ketschendorf. Die Pflege übernimmt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Friedhof entstand nach der Kesselschlacht von Halbe 1945, als über 40.000 Tote in der Region verstreut lagen. Pfarrer Ernst Teichmann setzte sich für die Einigung der Gräber ein. Der Bau begann 1951 unter der Leitung von Walter Funke und Karl Foerster. Bis 1956 wurden über 22.000 Tote umgebettet, wobei 8.000 identifiziert wurden. Die Grabplatten wurden später durch Kissensteine ersetzt, die die Namen der Opfer tragen. Der Waldfriedhof ist über die Ernst-Teichmann-Straße zugänglich und umfasst elf verschiedene Grabfelder. Im Grabfeld IX sind die Toten aus Ketschendorf beigesetzt, in 26 Sammelgräbern mit Steintafeln. Die Skulptur „Die Trauernde“ aus Bronze erinnert an die Kriegsleiden und steht neben dem Gedenkraum. Die Fläche ist in Blöcke eingeteilt, um das Auffinden von Gräbern zu erleichtern. Die Erinnerungskultur der DDR blieb den Toten verschont, während nach 1990 der Friedhof von rechtsgerichteten Gruppen genutzt wurde.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Soldatenfriedhof
- Ort
- Halbe
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
V okolí
- Halbe642 m
- Märkisch Buchholz3.9 km
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