Laacher See

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Laacher See

wassergefüllte Caldera in der Eifel

Der Laacher See liegt in der Ortsgemeinde Glees, nahe der Abtei Maria Laach in der östlichen Vulkaneifel. Er ist der größte See in Rheinland-Pfalz und entstand in der Caldera des Laacher Vulkans nach dessen letzten Ausbruch vor etwa 13.000 Jahren. Der See wird von einem 125 m hohen Wall umgeben und besitzt keinen natürlichen Abfluss. Seine Oberfläche liegt bei etwa 275 m ü. NHN und hat eine Fläche von 3,3 km². Der See ist vollständig von Grundwasser gespeist und hat eine Tiefe von 51 m. Der Laacher See ist ein wichtiges geologisches Merkmal und ein Zeichen der vulkanischen Aktivität der Eifel. Er ist die einzige wassergefüllte Caldera in Mitteleuropa und wurde durch das Absacken der Decke einer entleerten Magmakammer gebildet. Der letzte Ausbruch des Vulkans fand vor etwa 13.000 Jahren statt und wurde durch Radiokarbondatierungen auf etwa 11.056 v. Chr. datiert. Die Auswirkungen des Ausbruchs waren weitreichend, mit Ascheregen bis ins Rheintal und Flutwellen im Niederrhein. Heute zeigen sich noch vulkanische Aktivitäten in Form von Mofetten und Entgasung von CO2. Der See ist umgeben von einer Vielzahl von Räumen und Wege, die zum Erleben der Landschaft einladen. Die Umgebung umfasst die Städte Andernach, Bonn, Koblenz und Mayen, sowie die Abtei Maria Laach. Der Fulbert-Stollen, ein historischer Überlaufstollen, schützte das Kloster vor Überschwemmungen. Die Gegend bietet Ausblicke auf die Vulkaneifel und ist ein beliebter Ort für Wanderer und Naturfreunde. Die vulkanische Aktivität wird weiterhin beobachtet, wobei keine akute Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Vulkankratersee
Ort
Glees
Seehöhe
275 m

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