St.-Ludgerus-Kirche

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St.-Ludgerus-Kirche

Kirchengebäude in Essen

Die St.-Ludgerus-Kirche in Essen-Werden ist eine spätromanische Basilika, die ursprünglich als Abteikirche des Benediktinerklosters Werden im 9. Jahrhundert errichtet wurde. Sie wurde im 13. Jahrhundert im rheinischen Übergangsstil umgebaut und trägt seit 1993 den Titel einer Basilica minor. Die Krypta mit dem Schrein des heiligen Ludgerus liegt außerhalb des Kirchengebäudes und ist Teil der Basilika. Die Kirche ist als eine der bedeutendsten spätromanischen Bauten im Rheinland bekannt. Sie wurde 1256 durch einen Brand beschädigt und 1275 von Albertus Magnus geweiht. Der Vierungsturm, ein achtseitiger Laternenturm, prägt den äußeren Eindruck. Das Langhaus wurde im spätromanischen Stil umgebaut, und das Mittelschiff der Peterskirche wurde eingebunden. Die Kirche hat sieben Joche im Mittelschiff und zwei Geschosse in den Seitenschiffen. Im Inneren der Kirche befinden sich Reste von Wandmalereien aus dem 10. Jahrhundert sowie ein Löwenfries aus der Zeit um 1060. Der Hochaltar, Seitenaltäre, Kanzel und Chorgestühl stammen aus dem Barock. Die Orgel wurde 1983 von Klais aus Bonn errichtet, und die Glocken stammen von der Gießerei Otto aus Hemelingen/Bremen. Die Schatzkammer der Kirche beherbergt etwa 90 Kunstwerke, darunter das Werdener Kruzifix und eine Elfenbeinpyxis aus dem 5./6. Jahrhundert.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Pfarrkirche
Ort
Essen
Baustil
Romanische Architektur
Architekt
Wilhelm Effmann
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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