Johanniterkommende Bruchsal
Kloster in Deutschland
Die Johanniterkommende Bruchsal war eine Niederlassung des Johanniterordens in der Stadt Bruchsal im Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg. Die erste Erwähnung eines Ordenshauses datiert auf 1272. 1285 wurde die Niederlassung als Kommende offiziell belegt. Die Gebäude und die Kapelle lagen ursprünglich östlich der Altstadt, später außerhalb der Stadtmauern an der Straße nach Bretten. Die Kommende sank 1367 zum Membrum der Kommende Heimbach herab und wurde 1809 verstaatlicht und verkauft. Die Kommende war bis 1809 eigenständig und war Teil der Ordensorganisation, zuerst in der Ballei Alamania superior. Sie besaß um 1653 einen Grundbesitz von 58,5 Morgen Ackerland, 22,5 Morgen Wiesen und 14 Morgen Wald. Die Kommende war eng mit der Kommende Kronweißenburg verbunden, die bereits 1794 verstaatlicht wurde. Die Kommende Bruchsal wurde 1805 von Baden übernommen, blieb aber bis 1809 im Besitz des letzten Kommendators. Die Kommendegebäude wurden im Dreißigjährigen Krieg 1640 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Kommendekirche wurde 1534 abgerissen. Heute erinnern nur der Straßenname „Johanniterstraße“ und die Bezeichnung „An der Komturei“ an die Kommende. Die Gebäude lagen südlich der Württemberger Straße, in der Nähe der Stadtkirche. Die Straßenzüge und Bebauung haben sich stark verändert.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bruchsal
- Erbaut
- 1272
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