Schröck
Stadtteil von Marburg
Schröck ist ein Stadtteil von Marburg, der sich östlich der Lahn in der Region Mittelhessen befindet. Er liegt am westlichen Rand des Amöneburger Beckens, etwa 5 km Luftlinie von Marburg entfernt. Das Ortsgebiet umfasst 647 Hektar und ist Teil des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wobei er im 8. Jahrhundert durch einen Gefolgsmann der Grafen von Amöneburg gegründet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1223, und 1726 wurde die neue Kirche eingeweiht. Der Ort war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde, wurde dann in Marburg eingemeindet. Schröck war im Zweiten Weltkrieg von amerikanischen Truppen besetzt und verzeichnete 48 Kriegsopfer. Die Bevölkerung stieg nach dem Krieg deutlich an, wobei die Zahl der Einwohner 2011 bei 1713 lag. Die Bevölkerungsspitzen wurden durch Flüchtlinge und Vertriebene aus den Ostgebieten erreicht. Die katholische Prägung des Ortes resultiert aus seiner Geschichte, wobei er 1527 bis 1608 protestantisch war und 1608 wieder katholisch wurde. Schröck ist ein katholischer Stadtteil mit einer Kirche, die 1726 eingeweiht wurde. Die Kirche St. Michael verfügt über zwei Glocken der Glockengießerei Otto aus Hemelingen. Der Ort ist Teil des Pastoralverbundes Amöneburg St. Bonifatius und hat ein Pfarrheim. Der Stadtteil ist seit 2006 im Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen. Es gibt keine Theatereinrichtung, aber kulturelle Angebote im Rahmen der Sehenswürdigkeiten.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Marburg
- Seehöhe
- 215 m
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