📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Úmonín
Schloss in Tschechien
Úmonín ist ein Schloss in der gleichnamigen Gemeinde südlich von Kutná Hora im Středočeském kraje. Es entstand aus einer mittelalterlichen Burg, die im Renaissance- und Barockstil umgebaut wurde. Die heutige Form der Burg entstand durch eine Neurenaissance-Überarbeitung im 19. Jahrhundert. Der Schlossareal ist als kulturelle Denkmalkultur geschützt. Das Schloss war bis in die Neuzeit ein Residenzschloss eines kleinen Adelsguts. Die Besitzer wechselten häufig, darunter die Kaplířové und Robmhapové. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg im Renaissancestil umgebaut, und im 17. Jahrhundert folgte eine Barocküberarbeitung. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss von den Jesuiten erworben und als Sommerresidenz genutzt. Später wurde es von verschiedenen Adelsfamilien weiter verwaltet. Der Schlosskomplex umfasst eine vierflügelige Hauptgebäude mit einer Valbo-Schindeldecke. Im Osten sind Reste der älteren Bauweise erhalten. Die Arkaden umgaben das Hofgebäude, und die Wohnräume befanden sich im ersten Stockwerk. Die heutige Erscheinung resultiert aus der Neurenaissance-Überarbeitung, wobei barocke Elemente wie der Eingangsportik und Kuppeln aus den Jesuiten-Änderungen noch erkennbar sind. Um das Schloss herum liegen zwei lange Empire-Bauten des Gutshofs, eine Aleje mit einer Statue des heiligen Jan Nepomuckého und ein Park mit Mauer.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Schloss
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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