Grunta

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Grunta

Gemeinde in Tschechien

Grunta ist ein Dorf im Okres Kolín, drei Kilometer nördlich von Kutná Hora. Es liegt in einem Talkessel auf der Kutnohorská plošina und wird von Schlackenhalden und Bergbauhalden umgeben. Nachbarorte sind Libenice, Skalka, Kaňk und Sedlec. Das Dorf war ein Zentrum des mittelalterlichen Bergbaus um Kuttenberg. Der Bergbau in Grunta war im 13. Jahrhundert besonders blühend, mit bis zu 300 Bergleuten auf dem Gutglück. Die Silbererzgewinnung erreichte 80 % der gesamten Ausbeute. Die Bergbauaktivitäten endeten 1845, nachdem die zweite Periode aufgrund von Unrentabilität abgebrochen wurde. Die Grunder Kirchenfonds finanzierten den Bau der Mariä Himmelfahrt-Kirche, die 1905–1908 errichtet wurde. In Grunta gibt es die pseudoromanische Mariä Himmelfahrt-Kirche, die 1905–1908 errichtet wurde und Jugendstilgemälde sowie Glasfenster enthält. Die Schlackenhalden aus dem 14. bis 16. Jahrhundert sind heute mit landwirtschaftlichem Boden bedeckt. Der Gutglück Erbstolln ist ein historisches Bergbauwerk und ein Teil des Bergbaulehrpfads Silbersteig. Die nördliche Runde des Pfads führt durch den Ort und die umliegenden Bergbauorte.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Kolín
Seehöhe
212 m

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