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Französisch-reformierte Kirche
ehem. Kirchengebäude in Frankfurt am Main
Die Französisch-reformierte Kirche in Frankfurt am Main stand am Goetheplatz und wurde 1789 bis 1792 erbaut. Sie war ein frühes Beispiel des Klassizismus und gehörte zu den bedeutendsten Bauten der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie durch Brandbomben zerstört und nicht wiederaufgebaut. 1951 entstand an anderer Stelle ein neues Gemeindezentrum. Die Kirche war ein Zentrum der französisch-reformierten Gemeinde, die aus wallonischen und niederländischen Flüchtlingen bestand. Die Gemeinde war lange Zeit unter dem lutherischen Bekenntnis der Stadt Frankfurt im Spannungsfeld zwischen verschiedenen Konfessionen. Sie unterstützte Flüchtlinge aus der Pfalz und versorgte sie finanziell und praktisch. Die Kirche war auch ein Ort für kirchliche und gesellschaftliche Aktivitäten, bis sie im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Kirche hatte eine charakteristische Fassade aus rotem Sandstein, mit geometrisch gegliederten Geschossen und prächtigem Stuck. Sie war mit drei mittleren Achsen und Pilastern versehen, die die Architektur des Klassizismus widerspiegelten. Die Kirche war nicht als eigenständiges Gebäude konzipiert, sondern als Teil der angrenzenden Häuserfronten. Die Ruine blieb nach dem Krieg bestehen, doch kein Wiederaufbau wurde angestrebt.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Frankfurt am Main
- Erbaut
- 1792
- Baustil
- klassizistische Architektur
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