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Kloster Banz

Kloster Banz steht auf einem Bergsporn über dem Maintal bei Bad Staffelstein, genau gegenüber der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen auf der anderen Talseite. Die beiden Barockbauten im Blickkontakt gehören zu den bekanntesten Ansichten Frankens. Gegründet wurde das Benediktinerkloster um 1070 von der Gräfin Alberada von Schweinfurt und dem Grafen Hermann von Habsberg-Kastl auf dem Platz einer früheren Burg. Die heutige Anlage entstand ab 1698 unter Leonhard Dientzenhofer; nach dessen Tod führte sein Bruder Johann ab 1707 weiter und weihte die Stiftskirche 1719. Johann Dientzenhofers Gewölbe über geschwungenen Ellipsen lässt die Kuppeln aneinandergereiht erscheinen und die Wände nach außen treten — ein Hauptwerk des deutschen Barocks. Mit der Säkularisation endete 1802/03 nach fast 750 Jahren das Klosterleben; 1814 erwarb Herzog Wilhelm in Bayern die Anlage, seit 1978 gehört sie der Hanns-Seidel-Stiftung. Heute dient Banz als Bildungszentrum, ist aber zugänglich: Über eine große Freitreppe erreicht man den Kircheneingang, dazu kommen der Kaisersaal und die Terrasse mit Blick ins Maintal. Das 1987 eingerichtete Museum zeigt Fossilien aus dem Jura und die Orientsammlung Herzog Max' in Bayern.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

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