Burg Bucu

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Bezirk Lübeck

Burg Bucu

Burg in Schleswig-Holstein, Deutschland

Die Burg Bucu war ein slawischer Burgwall, der an der Stelle des heutigen Lübecker Burgklosters stand. Sie wurde vermutlich im 8. Jahrhundert errichtet und war Teil der Herrschaftsstruktur der Slawen. Im 11. Jahrhundert wurde die wirtschaftliche Funktion des Ortes Liubice auf den Stadthügel Bucu verlegt, wo 1143 die Stadt Lübeck gegründet wurde. Die Halbinsel wurde im 19. Jahrhundert durch den Elbe-Lübeck-Kanal zur Insel verbunden. Die Burg Bucu war bis ins 12. Jahrhundert ein wichtiger Siedlungsort für Slawen. Ausgrabungen in den 1970er Jahren und 1997 zeigten, dass der Bereich östlich der Burganlage bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts genutzt wurde. Das Siedlungsareal umfasste etwa 6 ha und enthielt Grubenhäuser, Feuerstellen und eine große Anzahl an Keramikfunden. In der Kleinen Gröpelgrube fanden sich Überreste einer Töpferei, die bis in die deutsche Zeit hineinbestand. Die Ausgrabungen enthüllten die Struktur der Siedlung mit einem 3,5 m breiten und 2,5 m tiefen Sohlgraben im Süden und der nördlichen Grenze vermutlich nördlich der Königstraße. Die Siedlung reichte im Westen an die Burg an und im Osten bis an die Wakenitz. Im Inneren der Siedlung wurden Gruben und Feuerstellen sowie Keramikfunde zweier Kulturgeschichten gefunden. Die Kleine Gröpelgrube wurde 1297 erstmals als „kleine Straße der Lehmtöpfer“ erwähnt.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
slawischer Burgwall
Ort
Lübecker Altstadt
Erbaut
800

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