📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Hlučínsko
Teil der Region Schlesien in Tschechien
Das Hultschiner Ländchen liegt im Nordosten Tschechiens an der Grenze zu Polen und ist Teil der Region Schlesien. Es umfasst ein Gebiet von 286 km², das nach der Stadt Hlučín benannt ist. Die Region ist geprägt von ihrer Lage an der Grenze und hat keine bedeutende wirtschaftliche Geschichte, obwohl im Osten Steinkohlevorkommen vorhanden waren. Das Gebiet war seit der Jungsteinzeit bewohnt und wurde im 9. bis 11. Jahrhundert von mährischen Slawen besiedelt. Im 13. bis 14. Jahrhundert erfolgte die deutsche Besiedlung. Nach dem Schlesischen Krieg 1742 kam es 1920 ohne Volksabstimmung an die Tschechoslowakei. Die Region blieb bis 1938 unter deutscher Kontrolle, wurde dann 1945 erneut an die Tschechoslowakei übergeben. Die Region umfasst 38 Städte und Gemeinden sowie 30 Gutsbezirke. Der heutige tschechische Dialekt enthält Lehnwörter aus dem Deutschen. Die Bevölkerung ist kulturell tschechisch assimiliert, aber es gibt deutsche Minderheitenverbände. Die Region ist wirtschaftlich an Ostrava angebunden und hat kaum Kontakte zum polnischen Oberschlesien.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- ehemaliges östliches deutsches Territorium, historische Landschaft, Region
- Ort
- Moravskoslezský kraj
V okolí
- Kríž neznámemu vojákovi v Bobrovníkách822 m
- městské opevnění v Hlučíně1.8 km
- Kostel svatého Jana Křtitele1.8 km
- Hlučín2.0 km
- Muzeum Hlučínska1.9 km
- Zámek Hlučín1.9 km
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