St. Johannes Evangelist

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St. Johannes Evangelist

Kirchengebäude in Tübingen

Die katholische Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Tübingen steht in der Froschgasse und wurde im Stil der Neugotik zwischen 1875 und 1878 erbaut. Sie ersetze eine frühere provisorische Kirche aus dem Jahr 1818, die auf einem Ballsaal basierte. Die neue Kirche entstand aufgrund wachsender Bedürfnisse der Katholiken in Tübingen, die sich nach der Gründung des Königreichs Württemberg niederließen. Der Bau wurde durch ein Kirchenbaukomitee initiiert und finanziert, wobei auch Grundstücke des Wilhelmsstifts genutzt wurden. Die Johanneskirche ist eine der größten und repräsentativsten katholischen Kirchen Tübingens. Sie wurde 1878 von Bischof Karl Joseph von Hefele eingeweiht und ist ein Beispiel der neugotischen Kirchenbaukunst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche erneuert, wobei der Innenraum modernisiert und mit Farbgebung sowie neuen Chorfenstern versehen wurde. Die Chorfenster zeigen Szenen der Heilsgeschichte und wurden von Wilhelm Geyer aus Ulm gestaltet. Die Johanneskirche bietet einen Innenraum mit hohen Decken und farbigen Fenstern, der durch die Erneuerung im Jahr 1961–1964 gestaltet wurde. Die Orgelgeschichte der Kirche ist vielfältig: Zunächst gab es die Branmann-Orgel aus dem Jahr 1880, die später durch die Späth-Orgel ersetzt wurde. 1990 wurde eine Rieger-Orgel eingeweiht, die bis heute in der Kirche steht. Zudem gibt es eine moderne Truhenorgel von Jürgen Kopp. Die Kirche besitzt zudem ein fünfstimmiges Geläut.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Kirchengebäude, Pfarrkirche
Ort
Tübingen
Adresse
Froschgasse 4
Erbaut
1878
Baustil
Neogotik
Architekt
Joseph von Egle

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