KostolyOslo

Central Jamaat-e Ahl-e Sunnat

Moschee in Oslo, Norwegen

Tento text je zatiaľ k dispozícii iba v nemčine.

Die Central Jamaat-e Ahl-e Sunnat ist eine pakistanisch geprägte Moschee in Oslo und mit rund 6.000 Mitgliedern die größte Moschee Norwegens. Sie gehört zum sunnitischen Islam, ist aber dem sufistischen Barelvi-Zweig verbunden. Das heutige Gebäude in der Motzfeldts gate 10 bietet auf 6.200 Quadratmetern Platz für 2.500 Gläubige und wurde 2006 fertiggestellt. Die Gemeinde entstand 1976, als sich sufiorientierte pakistanische Einwanderer vom Islamic Cultural Centre abspalteten. Seitdem gab es mehrere Konflikte, darunter gewaltsame Auseinandersetzungen 1989 nach der Vertreibung des Gründers Ahmad Mustaq Chisti und blutige Machtkämpfe 2006. Im April 2024 vereitelte die Polizei einen geplanten Angriff eines Rechtsextremisten, der die Moschee auf einer Karte als Hauptziel markiert hatte. Vor Ort prägen das moderne Gotteshaus und seine Umgebung den Besuch. Der sufistische Imam Nehmat Ali Shah steht seit 1992 an der Spitze und sorgte wiederholt für Kontroversen, etwa durch umstrittene Äußerungen zur Medienmacht oder seine Teilnahme an einer Trauerkundgebung für den pakistanischen Attentäter Mumtaz Qadri. Die Moschee erhält staatliche Fördermittel und pflegt Dialogprojekte, die von norwegischen Politikern und der Königsfamilie unterstützt werden.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Moschee, religiöse Gemeinschaft
Erbaut
1976

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