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Pfaffenpforte
römisches Stadttor in der Kölner Altstadt-Nord
Die Pfaffenpforte war ein römisches Stadttor in der Kölner Altstadt-Nord und zählte zu den wichtigsten Zugängen in die Stadt. Es stand an der Straße Unter Fettenhennen und kontrollierte den Ein- und Ausgang zur Domstadt. Das Tor war Teil der römischen Stadtmauer und verlief nordwärts zur Römerstraße Cardo maximus. Es war ursprünglich dreibogig gebaut und hatte eine Breite von knapp 6 Metern. Die Anlage aus Kalkmörtel und Werksteinen war 30,50 Meter breit und 11,60 Meter tief. Die Pfaffenpforte war ein bedeutendes Bauwerk, das bis ins 16. Jahrhundert genutzt wurde. Der zentrale Bogen diente als Durchgang, während die Seitengänge für Fußgänger dienten. Im 13. Jahrhundert wurde das Tor mit einem Solarium überbaut, und es erhielt im Laufe der Zeit mehrfache Umbauten. 1826 wurde das Tor abgerissen, wobei Teile des römischen Befundes in Museen und an verschiedenen Stellen der Stadt aufbewahrt wurden. Die Überreste der Pfaffenpforte sind heute in verschiedenen Formen erhalten. Der Haupttorbogen wurde 1827 ins Römisch-Germanische Museum gebracht und seit 1974 dort ausgestellt. Der östliche Seitenbogen wurde 1892 wiederentdeckt und später an einen anderen Ort versetzt. Die Fundamente des Nordtors sind bis heute am ursprünglichen Fundort vorhanden, allerdings in der Tiefgarage unter der Domplatte. Die Pfaffenpforte bleibt somit ein wichtiger archäologischer und historischer Zeuge der römischen Zeit in Köln.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Stadttor, Archäologische Stätte der Römerzeit
- Ort
- Altstadt-Nord
- Erbaut
- 100
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