Burgstall Gschrift

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HradySchwabenBezirk Schwaben

Burgstall Gschrift

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Gschrift liegt in der Gemeinde Eisenberg im Landkreis Ostallgäu. Er war ein Wohnsitz eines Ministerialgeschlechtes und stand auf einem Sandsteinblock in einem waldreichen Gelände. Die Anlage war ursprünglich Teil der Herrschaft Freyberg-Eisenberg und wurde im 15. Jahrhundert an die Familie Freyberg vergeben. Im 16. Jahrhundert wurde sie von Untertanen bewohnt, die Landwirtschaft betrieben. 1781 wurde ein neues Haus unterhalb des Burghügels gebaut, das später mit dem alten Haus getauscht wurde. Der Burgstall Gschrift war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bewohnbar, wobei nur noch Reste der Umfassungsmauer erhalten blieben. An der Süd-Ost-Ecke steht ein Gedenkstein aus dem Jahr 1935, der die Erwähnung des Burgstalls bis 1675 bestätigt. Die Anlage liegt auf einem Plateau von etwa 15 mal 15 Metern und fällt in alle Richtungen steil ab. Der Zugang lag vermutlich in der Nord-West-Ecke, an der gegenüberliegenden Ecke ist das Felsgestein noch deutlich sichtbar. Heute ist das Gelände eingezäunt und nicht begehbar, da es einst ein Munitionsdepot war. Die Bunkeranlagen wurden durch Abraum aus der Autobahnbaustelle verfüllt. Die Anlage ist Teil des Burgenmuseums Eisenberg und wird im Allgäuer Burgenarchiv dokumentiert. Die Geschichte des Burgstalls ist in mehreren Quellen beschrieben, darunter ein historisches Ortsnamenbuch und lokale Hausgeschichte.

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Art
Burg, Burgstall, Bodendenkmal, Archäologische Stätte
Ort
Eisenberg
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern
Zdroje:Burgstall Gschrift (CC0-1.0)

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