Skradinski buk

Der Skradinski buk ist der letzte und bekannteste der Wasserfälle im kroatischen Nationalpark Krka, nahe der Kleinstadt Skradin. Er besteht nicht aus einer einzigen Stufe, sondern aus siebzehn, die zusammen 45,7 Meter Höhenunterschied überwinden. Rauwackebarrieren, Inseln und Seen bilden ein weit verzweigtes Gefüge, das von einem Netz aus Pfaden und Brücken für Wanderer durchzogen wird. Wie im Nationalpark Plitvicer Seen, wo sich ähnliche Kalktuffbarrieren gebildet haben, ist das Baden unterhalb der Barrieren inzwischen nicht mehr erlaubt. Der Nationalpark selbst wurde 1985 gegründet und umfasst 109,5 Quadratkilometer entlang eines rund 45 Kilometer langen Abschnitts der Krka zwischen Knin und Skradin sowie den Unterlauf des Nebenflusses Čikola. Neben vielen kleinen zählt der Fluss acht grosse Wasserfälle, sieben davon im Park: von Knin flussabwärts Bilušića buk, Ćorića buk, die Manojlovački slapovi mit 59,6 Metern, Sondovjel, Miljačka slap, Roški slap und den Skradinski buk. Im Park leben rund 860 Pflanzen- und 220 Tierarten, darunter eine der grössten Fledermauskolonien Europas und achtzehn Fischarten, zehn davon endemisch. Zwischen Roški slap und Skradinski buk liegt im See die Insel Visovac, auf der seit 1445 ein Franziskanerkloster steht, mit archäologischer Sammlung, historischen Messgewändern und einer Bibliothek, die unter anderem eine Äsop-Ausgabe des 15. Jahrhunderts bewahrt. Oberhalb des Roški slap ist seit 2014 die Oziđana-Höhle zugänglich, in der Keramikfragmente, Steinartefakte und zwei um 6000 v. Chr. datierte Kinderskelette gefunden wurden.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

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