Großmarkthalle

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Großmarkthalle

Halle eines ehemaligen Großmarkts in Frankfurt am Main

Die Großmarkthalle in Frankfurt-Bornheim/Ostend war ein gewerblicher Großmarkt, der von 1928 bis 2004 für den Handel mit Obst und Gemüse genutzt wurde. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1928 eingeweiht und war mit 220 Metern Länge und 50 Metern Breite der größte Gebäudekomplex der Stadt. Es bot Platz für rund 130 Verkaufsstände und war Teil des Projekts Neues Frankfurt. Die Halle wurde 2005 an die Europäische Zentralbank übergeben, die dort ihren Hauptsitz errichtete. Die Großmarkthalle war zentral für den Lebensmittelhandel in Frankfurt und spielte eine wichtige Rolle im städtischen Handel. 2004 übernahm das Frischezentrum Frankfurt die Funktion des Großmarkts. 2015 wurde eine Erinnerungsstätte eingerichtet, die die Geschichte der Deportationen aus dem Bahnhof Großmarkthalle erinnert. Die Erinnerungsstätte umfasst einen öffentlich zugänglichen Bereich und einen Teil auf dem extraterritorialen Gebiet der EZB. Die Halle ist ein Hallenbau mit freier Spannweite von 50 Metern und Tonnengewölben, die 1926–1928 von Franz Dischinger und Ulrich Finsterwalder entworfen wurden. Sie war zum Zeitpunkt ihrer Errichtung das am weitesten gespannte massive Flächentragwerk in moderner Schalenbauweise. Die Halle wurde im Neubau der Europäischen Zentralbank integriert, der 2010–2014 errichtet wurde. Die Fassaden und Fensterscheiben wurden im Laufe der Sanierung verändert, um die neue Funktion der Halle zu betonen.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Bauwerk, Großmarkthalle
Ort
Frankfurt-Bornheim/Ostend
Adresse
Sonnemannstraße 20
Erbaut
1928
Architekt
Martin Elsaesser
Denkmalstatus
Baudenkmal

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