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Albert-Theater (Dresden)

ehemaliges Theater am Albertplatz in Dresden

Tento text je zatiaľ k dispozícii iba v nemčine.

Das Albert-Theater stand am Albertplatz in Dresden und war bis 1913 als Königliches Schauspielhaus bekannt. Es gehörte zu den repräsentativen Theatern des alten Dresdens neben dem Residenztheater und der Semperoper. Das Gebäude wurde im Neorenaissance-Stil von Bernhard Schreiber entworfen und 1873 eröffnet. Es hatte einen rechteckigen Grundriss mit dreigeschossigem Bühnenhaus und bot Platz für 1500 Zuschauer. Das Theater war bis 1910 an den königlichen Hof verpachtet und wurde 1913 selbständiges Schauspielhaus. Unter Intendanten wie Maximus René und Adolf Edgar Licho spielte es sowohl klassische als auch moderne Stücke. Bekannte Stücke umfassten Werke von Gerhart Hauptmann, George Bernard Shaw und Bertolt Brecht. Das Theater war zudem Ausgangspunkt für NS-Tendenzdramen und Operetten, bis es 1936 als „Theater des Volkes“ umbenannt wurde. Nach dem Bombardement Dresdens im Zweiten Weltkrieg brannte das Theater aus, doch die Außenmauern blieben erhalten. Die Fassadenfiguren Tanz und Musik wurden in das Lapidarium der Zionskirche übernommen und 2016 im Foyer des Kraftwerks Mitte wieder sichtbar. Das Albert-Theater war ein zentraler kultureller Raum mit wechselnden Spielplänen und Schauspielern wie Fritz Kortner und Olga Limburg.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Theatergebäude, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Dresden
Architekt
Bernhard Schreiber

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