Nehren

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Nehren

Gemeinde in Deutschland, Baden-Württemberg

Nehren ist eine Gemeinde im Landkreis Tübingen, etwa zehn Kilometer südlich von Tübingen. Sie liegt am Südrand des Landkreises, im Steinlachtal des Mittleren Albvorlandes, am Fuß des Firstberges. Die Gemeinde wird vom Ob-Wiesbach umschlossen, das in die Steinlach mündet. Nachbargemeinden sind Gomaringen, Mössingen, Ofterdingen und Dußlingen. Zum Gemeindegebiet gehören das Dorf Nehren und das Gehöft Nehrener Mühle. Das Landschaftsschutzgebiet Kirschenfeld sowie Teilgebiete des FFH-Gebiets Albvorland liegen in der Region. Nehren wurde erstmals 1086 urkundlich erwähnt und entwickelte sich im 15./16. Jahrhundert zur heutigen Form. Die Gemeinde war bis 1938 Teil des Landkreises Tübingen und war in der Geschichte oft von Kriegsereignissen betroffen. Die Dorfchronik von Friedrich August Köhler aus dem Jahr 1838 ist ein bedeutendes Dokument der Spätaufklärung. Die Gemeinde ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Steinlach-Wiesaz und hat einen Bürgermeister, der seit 2011 Egon Betz ist. In Nehren gibt es die evangelische Veitskirche aus dem 15. Jahrhundert, Fachwerkhäuser und die Deutsche Fachwerkstraße. Die Gemeinde besitzt eine Fußballabteilung sowie Tennis- und andere Sportvereine. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die L 394 und die Bahnstrecke Tübingen–Sigmaringen. Die Infrastruktur umfasst ein Stromnetz der EnBW, ein Gasnetz der FairEnergie und eine Wasserversorgung durch den Zweckverband Steinlach-Wasserversorgung. Die Abwasserentsorgung erfolgt über den Abwasserverband Steinlach-Wiesaz.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Tübingen
Seehöhe
427 m

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