Gross Raden

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Gross Raden

Freilichtmuseum mit rekonstruiertem slawischen Burgwall in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Das Archäologische Freilichtmuseum Groß Raden liegt im Mecklenburger Raum, wenige Kilometer nördlich von Sternberg und ein Kilometer nordöstlich des Dorfes Groß Raden. Es befindet sich an der Grenze zum Groß Radener See, auf einer Halbinsel mit einem sichtbaren kreisrunden Burgwall. Die Anlage wurde 1973 bis 1980 unter Leitung von Ewald Schuldt ausgegraben und rekonstruiert, wobei auch Befunde der Slawenburg Behren-Lübchin berücksichtigt wurden. Das Museum entstand als Lehrbeispiel für die slawische Kultur, nachdem Schuldt 1984 den Grundstein legte. Die Eröffnung fand 1987 statt, kurz vor seinem Tod. Die Dauerausstellung wurde 2015 durch Fred Ruchhöft aktualisiert. Die Ausgrabungen zeigten eine befestigte Siedlung aus dem 9. Jahrhundert, die durch einen Burgwall und Palisade geschützt war. Im Zentrum der Halbinsel befand sich ein möglicher Umgangstempel, der mit Opferspuren und speziellen Funden verbunden ist. Die Ausstellungsfläche umfasst die rekonstruierte Burganlage, die mit einem Tunneltor und Brücke versehen ist. Die Siedlung wurde mehrfach zerstört, zuletzt um 900, wobei Brandspuren und Zerstörungen im Bereich der Palisade und des Eingangstores nachgewiesen wurden. Die Anlage wurde nach der Zerstörung erneuert, wobei die Häuser in Blockbauweise errichtet wurden. Die Gründe der Zerstörung sind unklar, doch ein Feldzug Otto III. im Jahr 995 wird als möglich angesehen.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
slawischer Burgwall, Archäologisches Freilichtmuseum, archäologisches Museum
Ort
Groß Raden
Adresse
Kastanienallee 49, 19406 Groß Raden
Erbaut
1987

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