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St. Aldegundis
Kirchengebäude in Emmerich
Die katholische Pfarrkirche St. Aldegundis steht in Emmerich am Rhein, einem Stadtteil im Kreis Kleve. Sie ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude, das ursprünglich um 700 unter dem Patrozinium des hl. Martin errichtet wurde. Die heutige Form entstand zwischen 1449 und 1514 als dreischiffige Pseudobasilika aus Backstein und Tuff. Der Turm wurde 1651 zerstört und 1719 wieder aufgebaut. Die Kirche wurde 1944 bis auf die Umfassungsmauern zerstört und bis 1955 wiederhergestellt. Die Kirche beherbergt eine Vielzahl von Kunstwerken, darunter ein Wandgemälde von Friedrich Stummel aus dem Jahr 1888 und eine Doppelmadonna von Dries Holthuys aus der Zeit um 1490. Auf Konsolen stehen Figuren der hl. Katharina und des hl. Jakobus, sowie in den Seitenschiffen Skulpturen der hl. Sebastian und des hl. Thomas von Aquin. Die Turmmonstranz aus dem 16. Jahrhundert gilt als ein wichtigstes Werk der klevischen Goldschmiedekunst. Die Kirche bietet einen Raum mit schräggestellten Strebepfeilern und Netzgewölben. Die Orgel wurde 1973 erbaut und 1997 erweitert. Im Turm befindet sich ein dreistimmiges Glockengeläut, darunter die große Marienglocke aus dem Jahr 1498. Ein Carillon mit 43 Glocken wurde in den 1990er-Jahren eingebaut und wird regelmäßig mit Konzerten bespielt. Die Westfassade trägt ein Doppelportal, und die südliche Wand ist mit einer ornamental gefliesten Wand im südlichen Nebenchor versehen.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Emmerich am Rhein
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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