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St. Gottfried
Kirchengebäude in Münster (Westfalen)
Die Kirche St. Gottfried ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Süden von Münster, in der Nähe des St.-Clemens-Hospitals. Sie wurde 1952 gegründet und 1953 geweiht. Der Turm, mit einem fünfstimmigen Geläut, wurde 1958 fertiggestellt. Die Marienkapelle wurde 1963 ausgebaut, und die Krypta war 1974 fertig. 2002 wurde der Altarraum umgestaltet. Die Kirche ist ein einschiffiger Raum mit halbrundem Chor und einem Turm im Westen. An der Südseite steht die Marienkapelle. Die Westwand hat eine Rosette mit sieben Rundfenstern, darunter ein Bild der Mutter Gottes. Unter der Orgelempore befindet sich der Taufbrunnen. Der Altarraum hat eine doppelte Anlage, wobei der Zelebrationsaltar 2002 verkleinert und auf eine neue Altarinsel gestellt wurde. Die Krypta unter dem Chor wurde 1973–1974 ausgebaut. Im Kirchenraum gibt es fünf figürliche Chorfenster, darunter ein thronender Christus und Engelsdarstellungen. Die Orgel wurde 1978 von Lothar Simon gebaut und hat 28 Register. Die Glocken stammen vom Bochumer Verein. Die Umgestaltung des Altarraums führte zu einem Rechtsstreit, der 2008 vom Bundesgerichtshof entschieden wurde. Die Gemeinde argumentierte mit dem kirchlichen Selbstbestimmungsrecht und der Liturgiereform des Vatikanischen Konzils.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Münster
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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