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Schwarze Elster
Nebenfluss der Elbe
Die Schwarze Elster ist ein 179 Kilometer langer Fluss in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Sie entspringt im Lausitzer Bergland und mündet bei Elster (Elbe) in die Elbe. Der Fluss verläuft durch verschiedene Regionen, darunter Elstra, Kamenz und Hoyerswerda, und durchquert das Wasserstraßenkreuz des Koschener Kanals. Sein Verlauf wurde im 19. Jahrhundert stark reguliert, wodurch viele Seitenarme abgetrennt wurden. Die Regulierung der Schwarzen Elster begann im 16. Jahrhundert mit der Verordnung von Mühlensachen und wurde im 19. Jahrhundert intensiv weitergeführt. Die Arbeiten stießen auf Widerstände und Verzögerungen, da verschiedene Interessen konfliktiert. Die Regulierung führte zu höheren Kosten und Schäden durch Hochwasser. Bis 1863 wurden erste Abschnitte reguliert, wobei die Eisenbahngesellschaft an den Kosten beteiligt war. Die Schadensersatzforderungen und die Notwendigkeit von Deichbauarbeiten beeinflussten den Verlauf der Maßnahmen. Die Schwarze Elster fließt durch verschiedene Landschaften, darunter das Lausitzer Urstromtal und die Elbe-Elster-Niederung. Sie durchfließt Städte wie Bad Liebenwerda und Herzberg und mündet schließlich in die Elbe. Der Fluss hat zahlreiche Zuflüsse, darunter die Große Röder, die Pulsnitz und das Hoyerswerdaer Schwarzwasser. Die Region um den Fluss ist geprägt von geologischen Formationen wie Granite und Grauwacken sowie von Braunkohlenvorkommen.
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- Art
- Fluss
- Ort
- Landkreis Wittenberg
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