Altmarkkreis SalzwedelBezirk Altmarkkreis Salzwedel

Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Gedenkstätte an die Ermordung von mehr als 1000 KZ-Häftlingen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs

Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen erinnert an ein nationalsozialistisches Verbrechen in der Nähe der Stadt Gardelegen in Sachsen-Anhalt. Das Massaker fand am 13. April 1945 statt, als 1016 KZ-Häftlinge in der Feldscheune der Familie Bloch von Blottnitz ermordet wurden. Die Häftlinge wurden von SS-Männern und anderen nationalsozialistischen Organisationen auf Todesmärschen in die Region gebracht und anschließend in die Scheune getrieben. Die Tatvergangenheit wird durch die Beteiligung vieler NS-Funktionäre, der Wehrmacht und der Hitlerjugend dokumentiert. Die Häftlinge wurden mit Benzin bestreut, und die Scheune brannte nieder. Die Leichen wurden nicht vollständig verscharrt. Die Opfer kamen aus verschiedenen Ländern, darunter Polen, die Sowjetunion, Frankreich und andere. Nach dem Krieg wurden die Toten in einem Ehrenfriedhof bestattet, der von der Bevölkerung selbst angelegt wurde. Die Gedenkstätte umfasst die Ruine der Feldscheune, den Ehrenfriedhof mit Grabplätzen und eine Dauerausstellung. Die Fassade der Scheune trägt eine Inschrift, die den Massenmord erinnert. Die Ausstellung informiert über die Hintergründe des Verbrechens, die Beteiligten und die Opfer. Die Gedenkstätte dient als Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus und als Bildungsort für die Bevölkerung.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Gedenkmauer, Kriegerdenkmal, deutsche Kriegsverbrechen, Gedenkstätte
Ort
Gardelegen
Adresse
Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel (Saksen-Anhalt)), Duitsland
Erbaut
1953
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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