Dominikanerinnenkloster Pforzheim
Kloster in Deutschland
Das Dominikanerinnenkloster Pforzheim war ein Frauenkloster in der Neustadt der Stadt. Es wurde um 1250 als Büßerinnenkloster gegründet und 1257 erstmals erwähnt. Das Kloster lag außerhalb der Stadtmauer in der Vorstadt „zwischen den Wassern“ und war anfangs der heiligen Maria Magdalena geweiht. Es wurde 1287 von den Dominikanerinnen übernommen und war bis 1564 bestehen. Das Kloster war bis ins 14. Jahrhundert das am meisten begüterte in Pforzheim. Es besaß Rechte wie das Pfarrbesetzungsrecht, Fischerei in der Enz und Grundstücke in verschiedenen Orten. Im 15. Jahrhundert wurde es durch Reformierungsmaßnahmen gestärkt. 1565 wurde es aufgelöst und der Besitz an das Heilig-Geist-Spital übertragen. Nach der Auflösung dienten die Gebäude als Waisenhaus, Zuchthaus und Irrenhaus. 1945 wurden sie durch einen Bombenangriff zerstört. Heute steht an der Stelle des Klosters das Stadttheater Pforzheim und das CongressCentrum. Die Klosterkirche wurde im Bereich des CongressCentrum erhalten.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Pforzheim
- Erbaut
- 1257
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