Fredevald

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Hrady

Fredevald

Burg in Tschechien

Burg Fredevald liegt auf einem steilen Klingsteinfelsen in der Nähe von Česká Kamenice im Lausitzer Gebirge. Die Ruinen der mittelalterlichen Burg sind heute nur noch ausgewählte Teile der Mauern erhalten. Der Felsen und die Umgebung wurden 1956 als Naturdenkmal geschützt. Die Burg war ursprünglich ein Schutzpunkt für eine Handelsstraße und wurde erstmals 1406 urkundlich erwähnt. Die Burg war bis 1428 im Besitz der Berken von Duba, bis Heinrich Berka sie an Siegmund von Wartenberg verkaufte. Die Wartenberger nutzten die Burg für Raubzüge, bis sie 1440 von Truppen des Sechsstädtebundes erobert und zerstört wurde. Auf dem nahen Schlossberg entstand später die Burg Kempnitz als Ersatz. Auf dem Burgfelsen finden sich mächtige Säulen aus Phonolith, die bis zu 25 Meter lang sein können. Diese sind ein Zeugnis des tertiären Vulkanismus in Nordböhmen. Die Pflanzengesellschaft auf dem Felsen umfasst Arten wie Wald-Geißbart und Alpen-Johannisbeere. Die Straße im 19. Jahrhundert wurde durch Absprengung großer Felsenteile gebaut.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Burg, Burgruine
Erbaut
1300
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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